DIE BIENE

Hier sind ein paar interessante Fakten über die Biene:
Biologische Einordnung: Bienen gehören zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und sind nahe verwandt mit 
Wespen und Ameisen.

Artenvielfalt
Es gibt weltweit über 20.000 verschiedene Bienenarten, darunter Honigbienen, Hummeln und viele Wildbienen.
Bedeutung: Bienen sind entscheidend für die Bestäubung vieler Pflanzen – ohne sie gäbe es deutlich weniger Obst, 
Gemüse und Blumen.
 
Honigbiene: Die bekannteste Art, sie produziert Honig und lebt in großen Staaten mit einer Königin, Arbeiterinnen und Drohnen.
  
Gefährdung: Viele Bienenarten sind durch Pestizide, Monokulturen, Krankheiten und den Klimawandel bedroht.

Ein Bienenstaat ist ein faszinierendes, perfekt organisiertes Sozialsystem 
fast wie eine kleine Stadt mit klaren Aufgaben und Hierarchien

Hier ist eine einfache Übersicht, wie er funktioniert: 
Aufbau des Bienenstaats Ein Bienenstaat (z. B. bei der Honigbiene) :

Die Königin 
Einzige fruchtbare Weibchen im Stock.
Ihre Hauptaufgabe: Eier legen – bis zu 2.000 pro Tag im Sommer!
Sie sondert spezielle Pheromone ab, die den Zusammenhalt des Volkes sichern und verhindern, dass andere Weibchen fruchtbar werden. Wird von den Arbeiterinnen gepflegt und gefüttert.

Die Arbeiterinnen 
Weiblich, aber unfruchtbar (wegen der Königinnen-Pheromone).
Sie übernehmen alle wichtigen Aufgaben im Staat – je nach Alter: 0–3 Tage: Putzen der Waben
3–10 Tage: Pflege der Larven (Ammenbienen)
10–20 Tage: Wachsproduktion und Bau der Waben, Bewachen des Stocks
Ab 20 Tagen: Sammeln von Nektar, Pollen, Wasser und Harz (Flugbienen)
Leben im Sommer nur etwa 6 Wochen, im Winter bis zu 6 Monate.

Die Drohnen  
Männliche Bienen.
Ihre einzige Aufgabe: Die Königin begatten.
Haben keinen Stachel und helfen weder beim Sammeln noch beim Bauen.
Werden im Herbst oft aus dem Stock geworfen, wenn sie „überflüssig“ werden.

Wie entsteht Nachwuchs? 
Die Königin legt befruchtete Eier → daraus werden Arbeiterinnen oder eine neue Königin.
Unbefruchtete Eier → daraus entstehen Drohnen (Parthenogenese).
Wird eine neue Königin gebraucht, füttern die Arbeiterinnen eine Larve mit Gelee Royale, einem besonders nährstoffreichen Futtersaft.

Was machen die Bienen mit Nektar? 
Flugbienen sammeln Nektar und lagern ihn in ihrem Honigmagen.
Im Stock wird der Nektar an andere Bienen weitergegeben und eingedickt.
Schließlich wird er in Waben eingelagert und mit Wachs verschlossen: Honig !

Das Besondere Der Bienenstaat funktioniert wie ein einziger „Superorganismus“.
Jede Biene allein ist hilflos – aber gemeinsam können sie überleben, sich wärmen, bauen, pflegen und Nahrung bevorraten.